Prüfsystem einrichten mit dem einzigartigen Prüfplatzkonzept

Das sicherste Prüfsystem am Markt

Das einzigartige Prüfplatzkonzept ermöglicht exakt wiederholbare Prüfbedingungen und höchstmöglichen Schutz für Anwender und Prüfsystem. 

  • Alle relevanten Prüfsystem- und Sicherheitseinstellungen - wie Traversenposition, Werkzeugabstand oder Sensorkonfi­guration - werden in einem frei definierbaren Prüfplatz vordefi­niert und gespeichert.
  • Der Prüfaufbau muss also nur einmal eingerichtet und einem Prüfplatz zugeordnet werden. Ein sicheres Einrichten ist somit gewährleistet.
  • Der gespeicherte Prüfplatz überprüft automatisch die angeschlossene Sensorik. Nur bei einer Übereinstimmung mit den Vorgaben kann die Prüfung gestartet werden.
  • Ein Prüfplatz wird auch der dazugehörigen Prüfvorschrift zugeordnet.
  • Nach einem Wechsel des Prüfaufbaus werden die vorkonfigurierten Prüfplätze automatisch wieder geladen. Somit können Prüfungen mit identischen Einstellungen durchgeführt werden.
  • Der Bediener muss sich beim Umbauen von Werkzeugen nicht um die Einstellungen kümmern! Es wird automatisch der korrekte Prüfplatz im Hintergrund geladen. Eine Fehleinstellung von z.B. dem Softendschalter ist damit ausgeschlossen. 
  • Dies bietet exakt wiederholbare Prüfbedingungen und die höchste Sicherheit für das Prüfsystem und die Anwender.

testXpert III weiß immer WIE, WO und WOMIT geprüft werden muss!

KNA_Prüfplatzkonzept_DE

Prüfraum

Wenn die Material-Prüfmaschine über mehrere Prüfräume verfügt, wird jedem Prüfaufbau ein bestimmter Prüfraum zugeordnet.

Prüfraum_DE

Traversenposition

Die Traversenposition der Material-Prüfmaschine, sowie der obere und untere Softend werden in jedem Prüfplatz gespeichert. Dies sorgt für zusätzliche Sicherheit der Maschine und des Bedieners. Beim Erreichen der eingestellten Werte, hält die Traverse automatisch an. Beim Einschalten der Material-Prüfmaschine fährt bei einem ausgewählten Prüfplatz die Traverse zur eingestellten Startposition und die Prüfung kann sofort gestartet werden. Nach der Prüfung fährt die Traverse auch automatisch zurück zur Startposition. Dank der individuell einstellbaren schnellen Rücklaufgeschwindigkeit kann eine weitere Prüfung ohne Verzögerung gestartet werden.

Traverse_Optionen_DE

Werkzeugabstand

Weitere Sicherheitseinstellung ist vorbestimmt zum Schutz der Extensometer

  • So wird zum Beispiel bei einem Druckversuch verhindert, dass die Fühleraufnehmer durch die Probenhalter mechanisch beschädigt werden, oder eine empfindliche Probe mit zu viel Druck beschädigt wird.
  • Bei einem Zugversuch warnt die Prüfsoftware den Bediener wann der Ansetzaufnehmer rechtzetig abgesetzt werden soll.
Extensometer_Optionen_DE

Sensorkonfiguration

Mit Hilfe der Sensorkonfiguration können Kraftgrenzen für das ganze Prüfsystem eingestellt werden. Zum Beispiel wäre die logische Kraftgrenze bei einer Material-Prüfmaschine mit einer Kraft von Fmax 5 kN in Kombination mit einem Kraftaufnehmer mit der gleichen Leistung Leistung - Fmax 5 kN. Wenn die eingebauten Prüfwerkzeuge oder Probenhalter jedoch nur für eine Belastung von 2,5 kN konzipiert sind, wird die Maschine schon vor dem Erreichen der Fmax 2,5 kN gewarnt und stoppt. Somit wird immer das schwächste Glied vor Überlastung geschützt. 

Des Weiteren bietet testXpert III eine Übersicht über den Status der Kraftaufnehmer. 

Prüfplatzkonzept_Kraftaufnehmer

Überprüfung der definierten Sensorik

  • Prüfplatz speichern: Alle sicherheitsrelevanten Einstellungen des Prüfsystems wie zum Beispiel die Kraftgrenzen oder Traversenpositionen werden in einem Prüfplatz gespeichert. Des Weiteren merkt sich der Prüfplatz auch die Werksnummern der angeschlossenen Sensorik. 
  • Überprüfung der angeschlossener Sensorik: Die Funktion der Überprüfung dieser Angaben bietet den höchsten Schutz für das Prüfsystem und die Anwender. Wenn also bei der vorherigen Prüfung ein anderer Kraftaufnehmer benutzt wurde, wird uns das System warnen und zum Wechsel des Kraftaufnehmers auffordern. Der Start der Prüfung ist nur dann möglich, wenn alle im Prüfplatz definierten Angaben mit dem bestehenden Prüfsystem übereinstimmen. 
  • Nachvollziehbarkeit des Prüfaufbaus: Die Informationen über die angeschlossene Sensorik werden für jeden einzelnen Probekörper gespeichert und können jederzeit gesichtet werden.
Prüfplatz_Sensorik abgleich_Kontur_DE

Wiederholbare und vergleichbare Prüfergebnisse

Jeder gespeicherte Prüfplatz kann einer Prüfvorschrift zugeordnet werden. Wenn also ein neuer Anwender am Folgetag die gleiche Prüfung wiederholen möchte, wird er aufgefordert exakt den gespeicherten Prüfaufbau zu benutzen. Dies gewährleistet, dass alle Prüfungen einer Norm unter gleichen Voraussetzungen durchgeführt wurden. Die Prüfbedingungen sind also vergleichbar und die Prüfergebnisse wiederholbar. 

Prüfplatz_PVS_speichern_DE
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