Zwick Roell ist Partner der OHLF - Open Hybrid LabFactory in Wolfsburg

Die OHLF als Kompetenz- und Forschungszentrum für wirtschaftlichen Leichtbau und innovative Werkstoff- und Fertigungstechnologien, ist eine öffentlich-private Partnerschaft und als Förderinitiative, ein Instrument der „Hightech-Strategie der Bundesregierung“. Die Mitglieder der OHLF setzen sich aus weltweit führenden Technologieunternehmen sowie Spitzenforschung zusammen. Zwick Roell ist hier mit modernster Prüftechnik und Expertenwissen engagiert.
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Neue Werkstoffe und Produktionstechniken sind ein Schlüssel für nachhaltige Mobilität, da sie eine ressourceneffiziente Herstellung von Karosserien oder Antriebssystemen ermöglichen. Solche Schlüsseltechnologien für den Fahrzeugbau der Zukunft entwickelt der Forschungscampus Open Hybrid LabFactory (OHLF) in Wolfsburg. Diese öffentlich-private Partnerschaft wurde unter der Federführung des Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) der TU Braunschweig und der Volkswagen AG initiiert. Die Forschungsfabrik soll gewichtsoptimierte Bauteile entwickeln, die von der Autoindustrie kostengünstig in Großserie produziert werden können. Das Wort „Hybrid“ im Namen der OHLF weist auf die besondere Ausrichtung hin: Die innovative Kombination verschiedener Materialien, wie Metall, Kunststoff sowie Glas- und Carbon-Fasern, ist oberstes Entwicklungsziel der OHLF.

Das Technikum der OHLF beherbergt verschiedene Fertigungstechnologien entlang der Prozesskette zur Herstellung hybrider Bauteile und Baugruppen, sowie mehrere Labore, in denen Experten die entwickelten Werkstoffe analysieren oder die Qualität hybrider Verbindungen prüfen. Zwick Roell deckt hier mit modernster Prüftechnologie die Anforderungen für die statische, als auch die dynamische Material- und Bauteilprüfung vollständig ab.


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Statische Material-Prüfmaschinen:
Mit mehreren AllroundLine Prüfmaschinen (Fmax 50 kN - 250 kN), ausgestattet mit unterschiedlichen Längenänderungsaufnehmern, Prüfwerkzeugen sowie einer Temperierkammer von -70 °C bis +250 °C können sämtliche Normprüfungen zur Charakterisierung von Metallen, Kunstoffen und Verbundwerkstoffen durchgeführt werden. Eine AllroundLine Prüfmaschine (Fmax 250 kN) ist mit einem zusätzlichen Torsionsantrieb (2.000 Nm) ausgestattet. Hier lassen sich Zug-/Druckversuche mit überlagerter Torsion beispielsweise an CFK-Rohren, geklebten Rohrprobekörpern oder kompletten Bauteilen durchführen.

Dynamische Prüfmaschinen:
Das „Herzstück“ des dynamischen Labors ist ein großes Spannfeld (4000 x 3000mm) mit 2 Portalen und 3 hydrostatisch gelagerten servohydraulischen Prüfzylindern (2x100 kN, 1x50 kN) für die Prüfung komplexer Bauteile, beliebig konfigurierbar auch für überlagerte Lastfälle. Die Lasten und Beanspruchungsfrequenzen sind hierbei frei regelbar. Die Kombination mit optischer Verformungsmessung ermöglicht Untersuchungen des Dehnungsverhaltens im Mikrometerbereich. Für die klassische Ermüdungsprüfung an Faserverbund- und Hybridwerkstoffen steht eine servohydraulische Prüfmaschine HA100 (Fmax 100 kN) zur Verfügung. Für Messungen unter sehr großen Dehnraten wird eine von Zwick Roell modernisierte Hochgeschwindigkeits-Prüfmaschine eingesetzt.

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