Innovatives Prüfsystem für zukunftsweisende Composites-Forschung

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) an der TU Chemnitz zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Leichtbaus entwickelt. Um den steigenden Prüfbedarf in immer neuen Anwendungsfeldern für Composites-Materialien decken zu können, hat sich die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung für ein innovatives Prüfsystem von Zwick entschieden.

Die Einsatzgebiete von Leichtbau und Composites-Werkstoffen erstreckt sich zwischenzeitlich über nahezu alle Branchen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Forschung, die Prüfan-wendungen für werden immer vielfältiger. Mit dem neuen Zwick Prüfsystem können am SLK nun unterschiedliche Prüfungen an Composites-Werkstoffen und Bauteilen durchgeführt werden.

Die viersäulige Prüfmaschine mit Fmax 250 kN ist mit einem zusätzlichen Torsionsantrieb (2000 Nm) ausgestattet, wodurch biaxiale Versuche möglich sind. Beispielsweise an CFK-Rohren mit Außendurchmesser zwischen 40 und 80 mm. Weiter können mit der Prüfmaschine Zugprüfungen an Normproben, aber auch Zug- und Druckprüfungen an kompletten Bauteilen durchgeführt werden. Hierfür ist die Prüfmaschine mit 2 Prüfräumen ausgestattet, somit entfällt der Werkzeugwechsel und eine höhere Wiederholgenauigkeit der Prüfergebnisse wird garantiert.

Um möglichst exakte Umgebungsbedingungen simulieren zu können, ist die Prüfmaschine mit einer Temperierkammer für Versuche von -80 °C bis +250° C ausgestattet.


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