Dentale Werkstoffprüfungen

Haertepruefung

3-/4-Punkt-Biegevorrichtung für Prüfungen an Keramik nach EN 843-1 und ISO 6872 

Die Vorrichtung ist für die Biegeprüfungen an Keramik gemäß EN 843-1, Probenform A und B sowie ISO 6872 ausgelegt. Die Basis dieser Prüfvorrichtung ist ein mit einer Schutzvorrichtung versehener Führungsrahmen, in den die für die jeweilige Biegeprüfung erforderlichen Biegetische und Biegestempel eingebaut werden. Der erforderliche Kraftaufnehmer wird werkseitig fest in den Führungsrahmen integriert. 

Die im Führungsrahmen enthaltene Linearführung gewährleistet eine genaue Ausrichtung zwischen Biegetisch und Biegestempel. Dies vereinfacht den Aus- und Wiedereinbau der Vorrichtung, da keine komplette Neuausrichtung erforderlich ist. Die Biegeauflager verfügen über alle in den Prüfnormen geforderten Bewegungsfreiheitsgrade, um eine möglichst ideale Belastung der Probe zu gewährleisten. Auflagerrollen aus Hartmetall sorgen für eine minimale Verformung an den Auflagerpunkten. 

Für die Bestimmung des Biegeelastizitätsmoduls ist optional ein geeigneter Messtaster erhältlich.

Dentalbiege1
Dentalbiege2
Haertepruefung

Härteprüfung an Dentalkeramik

Dentalkeramiken als Füllstoffe bzw. Verblend-materialien müssen neben den  gesundheitlichen Anforderungen und den optischen Gesichtspunkten auch Anforderungen hinsichtlich Festigkeit, Verschleiß und Haltbarkeit erfüllen.

Die optischen Anforderungen können zugeschnitten werden, indem die Lichteffekte des natürlichen mineralischen Zahnschmelzes, wie Opaleszenz, Fluoreszenz, Transparenz, durch unterschiedlich intensive Farbschichten nachgebaut werden. 

Die Festigkeitseigenschaften können beispielsweise durch Härteprüfung nachgewiesen werden. Aufgrund des eingeschränkten Reflexionsvermögens ist das optische Härteprüfverfahren nach Vickers nur bedingt einsetzbar. Sehr vorteilhaft hat sich hierbei das auf einer Eindringtiefenmessung beruhende Verfahren der instrumentierten Eindringprüfung erwiesen. 

Aus dem gesamten Prüfablauf lassen sich neben der Härte noch weitere mechanische Kenngrößen ableiten, so dass zudem z. B. auch das Kriechen bzw. die Relaxation des Dentalwerkstoffes ermittelt werden kann.

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Härteprüfung an medizinischen Werkstoffen

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