Eine Softwareplattform für alle Kunststoff- und Compositeprüfungen

  • Die workfloworientierte Bedienphilosophie in testXpert III ist rein intuitiv angelegt und für alle Material-Prüfmaschinen und Prüfgeräte identisch.
  • Der Vorteil? Das Erlernen der Prüfsoftware ist schnell und einmalig - ein zukunftsweisendes einheitliches Bedienkonzept für alle Anwendungen und Versuchsarten.
  • Der testXpert III Anwender profitiert von mehr als 150 Jahren Erfahrung in der Materialprüfung und von mehr als 20.000 Installationen weltweit.
  • Für alle gängigen Normprüfungen stehen fertig vorprogrammierte und getestete Standard-Prüfvorschriften zur Verfügung. Das erleichtert den Einstieg und stellt sicher, dass Prüfablauf und Ergebnisauswertung normkonform angelegt sind.
  • Größeren Freiraum bei der Gestaltung des Prüfablaufs, der Bedienabläufe, der Ergebnisrechnung und der Protokollierung bieten Master-Prüfvorschriften. Hier kann jeder Parameter individuell eingestellt werden.
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Sichere Prüfergebnisse in der Schmelzindex-Prüfung

In der Welt der Schmelzindex-Prüfung hören wir wiederkehrende Anforderungen unserer Kunden. Themen wie Prüfung von stark fließenden Thermoplasten, Effizienzsteigerung beim Prüfen mit unterschiedlicher Belastung oder Platzersparnis beim Prüfen mit mehreren Geräten, spielen eine wichtige Rolle. 

Prüfen mit mehreren Geräten

Platzersparnis beim Prüfen mit mehreren Geräten

Beim Mehrgeräte-Betrieb können mit der Prüfsoftware testXpert III über einen PC bis zu 6 Aflow bzw. Mflow Fließprüfgeräte konfiguriert und gesteuert werden. Die zentrale Bedienung und Ergebnisspeicherung von einem Arbeitsplatz ist rationell und gestattet einen schnellen Überblick über alle laufenden Prüfungen. Für eine übersichtliche Bedienung empfehlen wir den Betrieb mit zwei Bildschirmen.
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Automatische Blasenerkennung

Automatische Blasenerkennung, die schon während der Prüfung die Lufteinschlüsse in der Kunststoff-Schmelze erkennt und somit Messfehler durch Lufteinschlüsse verhindert.

Live-Darstellung der Schmelze-Volumenfließrate

Live-Darstellung der Schmelze-Volumenfließrate, die den Aufschmelzvorgang sowie das Verhalten während der Messung verfolgt und zeigt schon ab Prüfbeginn die Prüfkolbengeschwindigkeit grafisch oder numerisch in cm³ pro 10 min oder bei Vorgabe der Schmelzedichte in g pro 10 min an.

Unterschiedliche Belastungen

Effizienzsteigerung beim Prüfen mit unterschiedlicher Belastung

Die Hersteller von Polyethylen prüfen üblicherweise bei 2,16 kg und bei 21,6 kg. In der Regel werden hierfür zwei getrennte Prüfungen benötigt. Das Aflow bietet die Möglichkeit beide Prüfungen in einer zu kombinieren. Die Prüfsoftware testXpert III unterstützt hierbei die Definition des Mehrstufen-Versuches. So kann in einer Prüfung nacheinander mit mehreren Belastungen ohne mechanische Adaption geprüft werden.

Die APC Funktion – automatische Optimierung der Messintervalle

Bei der Fließratenmessung müssen die Messintervalle so eingestellt werden, dass sich möglichst große Messzeiten und – im Fall der MVR-Messung – auch große Messwege ergeben, um eine hohe Präzision des Verfahrens zu ermöglichen. Bei Verlassen des optimalen Bereichs steigt der Messfehler sehr schnell an.

Die Fließprüfgeräte der Baureihe Mflow und Aflow sind mit der APC-Funktion ausgestattet. Diese Funktion misst kurz vor Beginn der eigentlichen Messung die Laufgeschwindigkeit des Prüfkolbens. Mit dieser Information wird dann die bestmögliche Steuerungsart, also weg- oder zeitgesteuert, ausgewählt und das für den zu erwartenden MVR-Wert optimal passende Messintervall eingestellt. Zeitaufwändige Vorversuche können auf diese Weise entfallen und die Programmierung der Versuche reduziert sich auf die Angabe weniger Prüfparameter, die dann für alle zu prüfenden Werkstoffe gelten.

Relativer_Messfehler_MVR_Wert_de

Korrekte Ausrichtung der Probe

Bei spröden Werkstoffen sowie in der Zeitstand- und Ermüdungsprüfung ist die exakte Ausrichtung des Lastrahmens für genaue Prüfergebnisse entscheidend. Geringe Winkelfehler und Versatz müssen einerseits detektiert werden können (Probe mit applizierten Dehnungsmessstreifen) und dann mechanisch korrigiert werden. Hierzu bietet ZwickRoell eine spezielle Ausrichteinheit und die Softwarefunktion für Alignment der Proben.

Automatische Korrektur der Maschinenverformung

Die Prüfsoftware testXpert III bietet die einzigartige Möglichkeit die Eigenverformung der Material-Prüfmaschine zu eliminieren und auch ohne zusätzliche Extensometer die Verformung der Bauteile sehr präzise zu messen. 

  • Mit der Prüfvorschrift „Korrekturkurve ermitteln“ kann die Eigenverformung des Prüfsystems für jeden Prüfaufbau schnell und einfach erfasst werden.
  • Dazu wird einmalig eine Kraft-Verformungskurve ohne Bauteil aufgenommen, d.h. die Druckplatten werden bis zur nominellen Kraft der Maschine belastet und die resultierende Kurve im System als Korrekturkurve abgespeichert. 
  • Die Zuordnung der Korrekturkurve zum entsprechenden Prüfaufbau wird im „Prüfsystem einrichten“ als Prüfplatz gespeichert, d.h. selbst bei unterschiedlichen Prüfaufbauten wird immer die richtige Korrekturkurve geladen.
  • Bei der eigentlichen Prüfdurchführung wird die Verformung online und automatisch um die Verformung der Korrekturkurve bei der entsprechenden Kraft korrigiert. Somit werden sehr präzise Verformungswerte ermittelt und das auch bei Druckversuchenan Bauteilen an denen keine Extensometer eingesetzt werden können. 
  • Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Korrektur der Verformung bereits direkt in der Elektronik erfolgt. Es ist möglich direkt auf diesen Kanal zu regeln und damit die Zielvorgaben für die Verformung, z.B. bei Federn präzise anfahren. Bei Systemen ohne diese Funktion würde das Verformungsziel nicht erreicht und die entsprechenden Kraft-Kennwerte würden nur ungenau ermittelt werden.
Korrekturkurve_DE

Kundenspezifische Prüfabläufe mit dem grafischen Ablaufeditor

Der Grafische Ablaufeditor bietet alle Freiheiten, die man sich nur denken kann. Er ist das ideale Werkzeug zum Erstellen und Gestalten von Prüfabläufen jeder Art. Er ermöglicht eine freie Kombination von Prüfereignissen, Parametern und Ergebnissen ganz nach individuellen Anforderungen.

  • Die Bedienung des Ablaufeditors ist ganz individuell per Drag'n'Drop gestaltet.
  • Eine Simulation des erstellten Prüfablaufs stellt sicher, dass die Schritte der Prüfung logisch aufgebaut sind und weder die Material-Prüfmaschine noch der Probekörper beschädigt werden.
  • Speziell in der Forschung ist es erforderlich den Prüfablauf frei programmieren zu können. Mit dem grafischen Ablaufeditor steht dafür das ideale Werkzeug zum Erstellen von nicht-standardisierten Prüfabläufen zur Verfügung. 
Grafischer Ablaufeditor_DE
Grafischer Ablaufeditor_Modul_Optionen_DE
Grafischer Ablaufeditor_Modul_Beschreibung_DE

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