Ringstauchversuch (RCT-Versuch) erklärt

 ISO 12192 oder TAPPI T 822

Der Ringstauchversuch (RCT-Versuch) dient zur Bestimmung des Stauchwiderstandes eines zum Ring geformten Streifens aus Papier, dessen Breite und Länge genormt ist. Diese Prüfung wird nach den Normen ISO 12192 oder TAPPI T 822 durchgeführt. 

Im Ringstauchversuch wird, ähnlich wie beim Streifenstauchversuch, die Festigkeit von Liner oder Fluting in Maschinenrichtung und quer dazu gemessen. Für diese Versuche ist es wichtig, dass die Kräfte während des Versuchs exakt senkrecht in die Probe eingeleitet werden.
Auch bei diesem Versuch hängen die Messwerte sehr von einer guten Probenvorbereitung ab. Nur die exakte Parallelität der Probe und der Führungen garantieren eine genaue Bestimmung der Ringstauchfestigkeit. Weil der Ringstauchversuch eher das Knickverhalten der Probe und nicht das Stauchverhalten wiedergibt, wird er zunehmend durch den Streifenstauchversuch ersetzt.

Ringstauchversuch

Ringstauchversuch (RCT-Versuch) mit ZwickRoell

  • Einsätze für den Ringstauchversuch passen problemlos in die geführten Druckplatten.
  • Eine optimale Parallelität der Probe wird mit dem Streifenschneider von ZwickRoell erreicht.
  • Durch präzisionsgeführte Druckplatten ist eine extrem hohe Seitensteifigkeit gegeben und somit eine reproduzierbare Ermittlung der Kennwerte gewährleistet.
  • Die Druckplatten sind geeignet für den Ringstauchveruch (RCT-Versuch), den Flachstauchversuch (FCT-Versuch), den Kantenstauchversuch (ECT-Versuch) und den Corrugated medium test (CMT-Versuch).
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