Zugprüfmaschine für Spannlitzen

Spannlitzen bestehen aus einzelnen, ineinander gewundenen Drähten. Zu den Hauptuntersuchungen in der Qualitätssicherung zählt die Zugprüfung mit Dehnungsmessungen ZwickRoell bietet hierfür gemäß den gängigen Normen (ISO 6892-1, ISO 15630, ISO 12076) eine Zugprüfmaschine für Kräften bis 600 kN als Standardkonfiguration an. Da sich Spannlitzen unter Zug entwinden, setzt ZwickRoell auf spezielle Probenhalter-Einsätze, um ein vorzeitiges Versagen an ungewollten Stellen zum verhindern.
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Die Prüfmaschine ist mit Monoblock-Probenhalter mit speziellen Spannlitzen Einsätzen ausgestattet, die ein sicheres Halten der Probe garantieren. Es können Spannlitzen mit Durchmesser 3 bis 20 mm im Zugversuch geprüft werden. Weiter können mit der Prüfmaschine auch Umlenk-Zugversuche, z.B. nach EN ISO 15630-3, durchgeführt werden. Hierfür ist die Prüfmaschine mit einer Durchgangsbohrung in der Fahrtraverse ausgestattet.
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Ein Bruch von Spannlitzen führt häufig zum Ausschlagen einzelner Drähte. Dadurch besteht die Gefahr, dass ein berührender Längenänderungsaufnehmer beschädigt wird. ZwickRoell setzt deshalb gerade für sichere und genaue Messungen an hochdehnbaren und elastischen Materialien auf optische Langwegaufnehmer. Der lightXtens Extensometer erreicht über den gesamten Messweg von bis zu 900 mm eine Auflösung von 5 μm und erfüllt ab 3 mm die Genauigkeitsklasse 1 gemäß ISO 9513. Darüber hinaus eignet er sich durch den Einsatz von Temperierkammern auch für Anwendungen im erweiterten Temperaturbereich. Weitere Vorteile sind, dass dieser Extensometer die Messmarken auf der Probe und die Anfangsmesslänge automatisch erkennt, beziehungsweise bestimmt und alle Daten an die Software testXpert II überträgt.
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