Schraubenhersteller vertrauen auf Prüftechnik von ZwickRoell

ZwickRoell liefert erneut Großlast-Prüfmaschinen an namenhafte Hersteller von Schrauben und Muttern in den Kraftbereichen 400 kN, 600 kN und 1200 kN. Neben der hohen Genauigkeit und Wiederholbarkeit der Prüfergebnisse, ist insbesondere die einfache und effiziente Bedienung der Prüfmaschine und Prüfsoftware entscheidend.
Probenübersicht
Prfmaschine
Die Prüfung von Schrauben mit Gewinde bis M39 ist in der ISO 898-1 festgelegt. Für Gewinde größer M39 (Fmax > 1200 kN) bietet ZwickRoell erprobte Lösungen in Anlehnung an die ISO 898-1 an. Die in der Norm angegeben unterschiedlichen Prüfverfahren sind in der Prüfsoftware testXpert III bereits vorprogrammiert. Ebenso sind die in der Norm geforderten Mindestbruchkräfte in der Prüfsoftware hinterlegt und werden mit den Prüfergebnisse abgeglichen. Dies ermöglicht dem Bediener ein effizientes und sicheres Prüfen.

Zum Einspannen der Probe in der Prüfmaschine kommen Einhänge-Probenhalter mit entsprechenden Kopf- und Gewindeaufnahmen zum Einsatz. Dabei ist sichergestellt, dass die in der Norm vorgegebenen Mindestprobenlänge eingehalten werden. Für die Dehnungsmessung an abgedrehten Schrauben kommt der Extensometer makroXtens zum Einsatz. Hierbei können die Messfühler bis nach dem Bruch an der Probe verleiben womit eine automatische Bestimmung der Bruchdehnung A möglich ist.

Mit dem Einhänge-Probenhalter können mit Hilfe von entsprechenden Prüfdornen und Matrize auch Prüfkraftversuche (Zug- und Druckversuche) an Muttern nach ISO 898-2 durchgeführt werden. Dabei wird die Mutter auf die in der Norm vorgegebene Kraft belastet und 15 Sekunden beibehalten. Der Prüfkraftversuch gilt als Bestanden, wenn anschließend die Mutter von Hand vom Prüfdorn abgedreht werden kann.

Härteprüfung
Neben Zugversuchen sind auch Härteprüfungen Bestandteil der Qualitätssicherung von Schrauben. Johann Maier, ein führender deutscher Hersteller von Hochleistungs-Verbindungselementen, setzt ein Universal-Härteprüfer ZHU250CL hierfür ein. Das Härteprüfgerät mit geschlossenem Regelkreis zum Aufbringen der Prüfkräfte deckt standardmäßig die Prüfungen nach Vickers, Brinell und Rockwell ab. Prüfung von Hochleistung-Schrauben. Hier geht’s zum Anwendungsbericht.

Ermüdungsprüfung
Verbindungselemente unterliegen neben statischer Beanspruchung in der Regel häufiger zyklischen Beanspruchungen. Dazu gehören auch Vibrationen. Ermüdungsversuche an Schrauben werden am schnellsten und effizientesten mit einem Hochfrequenzpulsator durchgeführt. In Befestigungen, die auf Schrauben oder andere Verbindungselemente zugeschnitten sind, können zyklische Kräfte mit einer Oberlast von bis zu 1000 kN in einem Frequenzbereich von bis zu ca. 285 Hz eingebracht werden. Durch den Magnetantrieb, der das System inklusiv der Probe in gesteuerte Resonanz bringt, wird bei diesem Versuch minimale Energie benötigt, also sehr kostengünstig getestet. Mehr Informationen finden Sie hier.

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