Sicher verpackt – Lebensmittelhersteller setzt auf Prüflösung von ZwickRoell

Verpackungen haben einerseits großen Einfluss auf die Qualität des Inhalts, andererseits fördern sie die Kaufentscheidung der Konsumenten. Beide Ziele zu erfüllen stellt die Produktentwicklung vor große Herausforderungen, vor allem bei Verpackungen für Nahrungsmittel. Um beiden Anforderungen entsprechend gerecht zu werden, hat sich ein weltweit führender Lebensmittelhersteller für eine innovative Prüflösung von ZwickRoell entschieden.
Foto-Peel-off-test

Der 90° Abzugsversuch an Verpackungen ist einer der gängigsten Versuche im Bereich der Lebensmittelverpackungen. Mit dieser Prüfung lassen sich Klebstoff/ Schweisseigenschaften, wie Haft- und Trennfestigkeit, kontrollieren. Es gibt viele genormte Schäl- oder Abziehversuche mit dem gleichen Prüfprinzip. Einige Beispiele: EN 1939, EN 1719, DIN 30646, DIN 55475, DIN 55477, FINAT Testmethode Nr. 2.

Neben der Prüfung an formstabilen Verpackungen, wie beispielsweise Joghurtbechern wird die Prüfung auch an instabilen Verpackungen (z.B. Für Fleisch oder Obst) durchgeführt. Hierfür wird die Verpackung in eine passende Negativform eingelegt und mittels Vakuum fixiert. Die Öffnungslasche der Deckfolie wird in eine Schraubklemme eingespannt. Für reproduzierbare Prüfergebnisse muss sichergestellt sein, dass sich der Ablösepunkt immer in der Prüfachse befindet. Um dies zu bewerkstelligen wird die Aufnahme des Grundkörpers über einen Schlitten nachgeführt.

Diese Prüfvorrichtung ist in eine zwickiLine Material-Prüfmaschine (Fmax 1 kN) integriert, die jederzeit auch für andere Prüfungen an Verpackungsmaterialien eingesetzt werden kann. Die Einrichtung, Durchführung und Auswertung der erfolgt mit der intuitiven Prüfsoftware testXpert III. Die Ergebnisse werden direkt in die Labor-Datenbank des Lebensmittel-Herstellers übertragen.

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