Höchste Qualität bei Schweißverbindungen

Die Jungheinrich AG gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflußtechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen weltweiten Kunden mit einem umfassenden Produkt- und Dienstleistungsprogramm „rund um den Stapler“ zur Seite. Die Jungheinrich Norderstedt AG & Co. KG arbeitet derzeit an einem neuen innovativen Plattformkonzept für den Bau unterschiedlicher Fahrzeugtypen. Um die Qualität der Schweißverbindungen prüfen zu können, wird zukünftig ein Härteprüfer von ZwickRoell eingesetzt.
Jungheinrich

Die Stapler von Jungheinrich erfüllen die höchsten Qualitätsanforderungen. Für die Qualitätssicherung wendet Jungheinrich verschiedenste Prüfverfahren an. Die Schweißverbindungen werden nach DIN EN ISO 9015 geprüft. Zur Vorbeugung von Aufhärtungsrissen wird die Schweißverbindung wärmebehandelt und die Wärmeeinflußzone wird mit Härteprüfungen nach Vickers überprüft. Hiernach wird die Vickershärte im Grundwerkstoff, der Wärmeeinflußzonen, entlang der Schmelzlinie und dem Schweißgut geprüft. Im Prüfbericht müssen die Ergebnisse mit der Lage des Eindruckes aufgeführt sein.

Zur Qualifizierung der Schweißverbindung und deren Wärmebehandlung setzt die Jungheinrich AG eine moderne Härteprüfmaschine von ZwickRoell ein. ZwickRoell ist einer der weltweit führenden Hersteller von Materialprüfmaschinen. Die Eindruckpositionen lassen sich im Videobild per Mausklick „teachen“ und deren Position in der Software testXpert automatisch speichern. Für das „Teachen“ und das Vermessen können unterschiedliche Objektivvergrößerungen verwendet werden, um den maximalen Bildbereich bzw. die höchste Meßauflösung zu gewährleisten. Mehrfach-Härteverlaufsprüfungen werden automatisch durchgeführt, d. h. alle Eindrücke werden automatisch gesetzt, fokussiert und ausgemessen. Das Prüfprotokoll mit den erforderlichen Ergebnissen und Daten wird in der Software testXpert automatisch erstellt, somit hat Jungheinrich die Ergebnisse schnell und kosteneffizient verfügbar. 

„Wir nutzen das Gerät hauptsächlich um Schweißnähte aus der Eigenfertigung effektiv zu prüfen. Ebenfalls werden aus dem Wareneingang Nitrier- bzw. Randschichthärten von Lieferantenbauteilen geprüft.“, so Benjamin Elst aus der Qualitätssicherung bei Jungheinrich.

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