Keilschraub-Probenhalter

Keilschraub-Probenhalter kombinieren die mechanischen Eigenschaften der Schraub- und der Keil-Probenhalters. Die Dickeneinstellung und die Erzeugung der Vorspannkraft erfolgen durch Verschraubung, die auf beide Keilbacken wirkt. Damit kann ein Rutschen der Probe zu Beginn der Prüfung vermieden werden. Die Hauptspannkraft wird durch Keilwirkung erzielt.

  • Die Spannkraft ist proportional der aktuellen Zugkraft (selbstspannend), wodurch ein sicheres Spannen unterschiedlichster Materialien gewährleistet wird.
  • Durch eine große Spannlänge wird die Flächenpressung gering gehalten und Klemmbrüche werden vemieden.
  • Die meisten Keilschraub-Probenhalter sind synchronisiert, d.h. die Backen schließen und öffnen symmetrisch. Damit gewährleisten sie das zentrische Einspannen symmetrischer Proben.
  • Bei den Keilschraub-Probenhaltern ab 10 kN Nennkraft ist die Synchronisation abschaltbar. Hier ist eine symmetrische als auch eine asymmetrische Einstellung der Backen möglich. Dadurch eignen sich diese Probenhalter auch für Prüfungen an überlappenden Scherproben, wie z.B. bei geschweißten oder geklebten Proben.
  • Keilschraub-Probenhalter ab 50 kN Nennkraft können optional mit einem Pneumatikmotor betrieben werden. D.h. die Anfangsspannkraft wird über den Motor aufgebracht, das erleichtert dem Benutzer das Einspannen.
  • Ohne Probenhalter-Ausbau können kleine Kraftaufnehmer, Probenhalter, Werkzeuge und Prüfvorrichtungen zeitsparend über das optionale Anschlussschieber-System adaptiert werden.

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Zwick Ulm
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