Bei den servohydraulischen Prüfmaschinen der HB-Baureihe ist der Prüfzylinder auf der oberen Traverse montiert. Deshalb sind sie sehr vielseitig einsetzbar. Insbesondere in Verbindung mit der optionalen T-Nutenplatte können neben Standard-Dauerschwingversuchen auch Biege- und Bauteilversuche durchgeführt werden.
- Die servohydraulische Prüfmaschinen der HB-Baureihe stehen in verschiedenen Baugrößen mit Prüfkräften von 50 bis 2500 kN zur Verfügung.
- Der Standard-Prüfzylinderhub beträgt 100, 250 oder 400 mm.
- Die Prüfmaschine kann für 210 oder 280 bar Systemdruck geliefert werden.
- Der Prüfrahmen zeichnet sich durch eine extrem hohe Steifigkeit und daraus resultierende Eigenresonanz aus. Um unerwünschte Biegespannungen in der Probe zu vermeiden, sind die Prüfrahmen sehr sorgfältig ausgerichtet.
- Der Kraftaufnehmer kann wahlweise an der Kolbenstange oder auf der unteren Traverse befestigt werden.
- Die obere Traverse ist verstellbar. Empfohlen wird die Variante mit hydraulischer Traversenklemmung und Hubzylindern.
- Das Prüfsystem kann an individuelle Kundenanforderungen angepasst werden (z.B. Probenhalter, Prüfwerkzeuge, Längenänderungsaufnehmer oder Prüfsoftware).
- Die HB-T-Maschine ist eine Modellvariante mit zusätzlichem Torsionszylinder für kombinierte Zug-, Druck- und Torsionsbeanspruchung (Beispiel: maximale Prüfkräfte 250 kN, Prüfzylinderhub 100 mm, Drehmoment 1000 Nm, Winkel 100°, andere Werte auf Anfrage).