Die servohydraulischen Prüfzylinder zeichnen sich durch eine robuste dauerfeste Konstruktion aus und werden sowohl in servohydraulischen Prüfmaschinen als auch als Einzelprüfzylinder eingesetzt.
Servohydraulische Prüfanlagen benötigen eine Druckölversorgung mit höchster Reinheit und konstantem Druck. Selbst bei sehr unregelmäßiger Ölabnahme durch den Verbraucher müssen die Druckschwankungen minimal bleiben.
Die hydraulischen Keil-Probenhalter eignen sich für statische Zug- und Druckversuche, sowie für Ermüdungsversuche unter Schwell- und Wechselbeanspruchung.
Mit der Mess-, Steuer- und Regelelektronik HydroWin 96xx können statische, quasi-statische und dynamische Versuche an Materialen, Bauteilen, Komponenten und kompletten Strukturen durchgeführt werden.
Die hydraulische Anschlusseinheit ist die elektrisch betätigte Schaltstelle in servohydraulischen Prüfanlagen. Sie schaltet den hydraulischen Druck für einen servohydraulischen Einzelprüfzylinder bzw. einer servohydraulischen Prüfmaschine zu oder ab.
Servoventile werden in geschlossenen Regelkreisen zur hochgenauen Steuerung von hydraulischer Energie eingesetzt. Ein elektrisches Eingangssignal im Milliwatt-Bereich steuert dabei hydraulische Leistungen von vielen Kilowatt.
Hydraulische Rohrleitungen werden eingesetzt, wenn der Abstand zwischen dem Druckerzeuger und dem Verbraucher zu groß ist. Als Faustformel gilt, ab 10 bis 12 Metern sollte eine Rohrleitung eingesetzt werden. Im Gegensatz zu Schlauchleitungen müssen diese nicht turnusmäßig ausgetauscht werden.