Der Streifenstauchversuch

Der Streifenstauchversuch

Die Materialeigenschaft "Festigkeit im Druckmodus" kann über den Streifenstauchversuch mit hoher Genauigkeit ermittelt werden. Aufgrund der geringen Versuchslänge von nur 0,7 mm wird der tragende Faseranteil des Werkstoffs stärker berücksichtigt als bei den traditionellen Versuchsmethoden (Ringstauchversuch, Corrugated Crush Test oder Linear Crush Test). Die Zwick Roell-Versuchsanordung unterscheidet sich in einigen Eigenschaften grundlegend von den üblichen horizontalen Prüfmaschinen:

  • Zwick verwendet einen Kraftaufnehmer mit hoher Nennlast. Dadurch ist die Messanordnung sehr steif, und Rückwirkungen von der Maschine auf die Probe werden auf ein Minimum begrenzt. 
  • Probe und Kraftaufnehmer liegen in derselben Symmetrieachse; verfälschende Biegemomente treten nicht auf.

Weil Auflösung und Genauigkeit der Zwick-Messelektronik extrem hoch sind, können Papiere ab ca. 100 g/m² bis zu 400 g/m² und höher sicher gemessen werden. Aufgrund seiner technologischen Vorteile wird der Streifenstauchversuch weltweit immer häufiger eingesetzt. 

Die Vorteile:

  • Preisgünstig als Zubehör zu Zwick Roell-Prüfmaschinen einsetzbar
  • Hat die nötige Steifheit für Druckversuche durch Kraftaufnehmer mit hoher Nennlast
  • Geringe Rückwirkung der Messanordnung auf die Probe 
  • Versuchsgrafik zur schnellen Kontrolle des Versuchsverlaufs 

Streifenstauchversuche werden nach den Normen ISO 9895 und TAPPI T 826 geprüft.

Kontakt

Zwick Ulm
Tel.  +49 (0) 7305 10-0
E-Mail  info@zwick.de