Der Flachstauchversuch

Der Flachstauchversuch

Im Flachstauchversuch wird eine einwellige Wellpappen-Probe senkrecht zu ihrer Oberfläche belastet. Der Widerstand, den die Wellpappe dieser Kraft entgegensetzt, gibt Aufschluss über ihr Verhalten bei der Weiterverarbeitung und beim Gebrauch. 

Charakteristischer Kurvenverlauf: je nach der einzelnen Wellenhöhe brechen zuerst die höchsten Wellen ein, dann die mittleren und zum Ende des Versuchs die restlichen Wellen. 

Ist die Wellpappe bereits vorgeschädigt, so ist der Kurvenverlauf grundsätzlich unterschiedlich. Stauchenergie oder Kurvenverlauf geben dem Anwender Hinweise über den Grad einer eventuellen Vorschädigung. 

Moderne Miniaturwellen brechen erst bei Kräften > 10 kN ein. Die Anforderungen an Quersteifigkeit der Druckplatten sind dabei extrem hoch. Auch für diese Anwendungsfälle bietet Zwick Roell die technisch passenden Druckplatten an.

Flachstauchversuche werden nach den Normen ISO 3035, EN 23035 oder TAPPI T 825 geprüft.

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Zwick Ulm
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Alicante, Spain
30.05. - 01.06.2012