Zugversuch an Grobblech

Zugversuch

Für den Zugversuch werden Zugproben den Grobblechen so entnommen, dass die Blechdicke als Probendicke möglichst erhalten bleibt. Die Proben haben dann einen entsprechend großen Querschnitt, womit die Kennwerte des Zugversuches über ein großes Materialvolumen bestimmt werden. Nur die parallele Länge wird durch Fräsen hergestellt, somit bleiben die Einflüsse durch die Probenbearbeitung auf die Kennwerte gering. Für die Ermittlung der Kennwerte aus dem Zugversuch bietet Zwick ein breites Spektrum von serienmäßigen Prüfsystemen bis 2500 kN an, mit denen der Zugversuch unter großen Kräften sehr genau durchgeführt werden können. Die hydraulischen Probenhalter für den Zugversuch aus dem Hause Zwick sorgen nachhaltig für perfekte Klemmung und Führung der Proben während der Tests. Ein inkrementaler Längenänderungsaufnehmer vom Typ Makro übernimmt in den meisten Fällen die Dehnungsmessung. Er zeichnet sich durch hohe Robustheit – er bleibt mit seinen Messfühlern bis über den Bruch an der Probe – und durch einfache Bedienung aus. Die Messfühler werden automatisch bei Versuchsbeginn angelegt und nach dem Zugversuch in sichere Ruhestellung gebracht. Eine Zunderschicht beeinträchtigt die hohe Messgenauigkeit (bis Klasse 0,5 nach ISO 9513) nicht. Auch die Einstellung der Messlänge L0 kann optional über die Prüfsoftware automatisch erfolgen.

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Zwick Ulm
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