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Zugprüfung an Hochseekabeln

Das Unternehmen Zwick hat für die Prüfung von Hochseekabeln eine Material-Prüfmaschine in horizontaler Ausführung entwickelt. Ziel der Prüfung ist nicht die Kabel bis zum Bruch zu belasten, sondern wie sich die Leitfähigkeit der Lichtwellenleiter im Kabelinnern bei unterschiedlichen axialen Belastungen ändert.  Das 41 m lange Maschinenbett ist auf Pendelstützen mit verschiebbarem Gegenlager platziert, somit sind Prüfungen an bis zu 40 m langen Überseekabeln möglich. Bei Bedarf kann die Prüfmaschine mit einer Umlenkung so erweitert werden, dass Kabel bis zu einer Länge von 80 Metern geprüft werden können. Über einen fahrbaren Wagen auf dem Prüfstand ist es zusätzlich möglich Umlenkprüfungen durchzuführen und damit Abknickungen des Kabels an unterschiedlichen Stellen zu simulieren.

Für die Probenaufnahme kommt neben einem Gabelkopf zum Anschluss der kundeneigenen Kabeleinhängung, ein Hydraulik-Probenhalter in einem separaten zweiten Prüfraum zum Einsatz. Somit können normale Rundproben geprüft werden – eine zusätzliche Zugprüfmaschine für Rundmaterialien wird nicht mehr benötigt.

Die Prüfsoftware testXpert® II unterstützt den Anwender bei der Einrichtung und Durchführung der Prüfungen, sowie bei Auswertung der Prüfergebnisse. 

Kontakt

Zwick Ulm
Tel.  +49 (0) 7305 10-0
E-Mail  info@zwick.de