Belastung durch Schubeinleitung

Belastung durch Schubeinleitung

Bei diesem Verfahren wird die Druckkraft durch Einspannung des Probekörpers, also über einen Reibschluss eingeleitet. Es wurde bereits in den 1980er Jahren in ASTM D 3410 als Celanese-Prüfeinrichtung mit kegelförmigen Spannelementen genormt und in verschiedenen Normen weiterentwickelt. 

In der Celanese - Einrichtung führen Abweichungen der Probendicke zu einer unerwünschten Linienauflage der Spannelemente. DIN 65375 und prEN 2850 bieten modifizierte Celanese - Einrichtungen an, die mit geführten Flachkeilen das Problem der Probendicke lösen. 

Das IITRI entwickelte eine ähnlich wirkende Einrichtung mit Säulenführung, die heute in der ASTM die alte Celanese Druckeinrichtung ersetzt. Diese Einrichtung arbeitet – wie das Vorgängermodell -  mit dem Keilspannprinzip. Die Keilbacken werden außerhalb der Druckeinrichtung zunächst auf dem Probekörper ausgerichtet und dann in die Druckeinrichtung eingesetzt. 

IMA Dresden entwickelte und patentierte die hydraulische Druckeinrichtung HCCF. Sie hat eine sehr gute Zugänglichkeit, vereinfachtes Handling und feststehende Backen die auch während des Prüfvorgangs exakt zueinander ausgerichtet bleiben. Die parallel wirkende hydraulische Probeneinspannung ist im Gegensatz zu den Keilprinzipien stick-slip frei. Der Einsatz eines clip-on Längenänderungsaufnehmers ist möglich.  

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Zwick Ulm
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30.05. - 01.06.2012