Zwick beschleunigt die Entwicklung bei 3M Deutschland

Mechanische Prüfsysteme prüfen medizinische Materialien

Material-Prüfmaschinen von Zwick werden in den Entwicklungs- und Forschungsabteilungen bei 3M Deutschland schon seit langem zur Untersuchung neuer Methoden und Produkten eingesetzt.

Weitere Einsatz-Schwerpunkte sind die Sicherstellung und Freigabe von Spezifikationen, die Mängelprüfung bei Rückläufern aus Feldversuchen sowie die Qualitätssicherung für Stichprobenprüfungen und die Chargenkontrolle. Die über 30 Prüfmaschinen sind speziell für quasistatische Beanspruchungen mit ruhendem, schwellendem oder wechselnden Verlauf konzipiert.

Bei den durchgeführten Untersuchungen geht es hauptsächlich um Zug-, Weiterreiß- und Durchstoßversuche sowie Adhäsionskraftprüfungen. Dies betrifft sowohl Vliesstoffe für OP-Kittel und –abdeckungen als auch medizinische Klebebänder, Kunststoffgipse sowie das 3M Coban Zweilagen-Kompressionssystem. Dazu Jan Schnurren von der Produktentwicklung: "Ohne diese bewährte Materialprüftechnik hätte ich Coban niemals so zügig zur Marktreife entwickeln können - wenn überhaupt." Ein besonderes konstruktives Merkmal der Allroundreihe von Zwick ist der Lastrahmen mit Trag- und Führungssäulen aus Aluminium- Stranggussprofilen. Diese sind leicht, biegesteif und dienen gleichzeitig als Spindelführung und –schutz. Alle Maschinen sind serienmäßig mit der Elektronik testControl ausgestattet. In Verbindung mit einem Standard-PC ermöglich die von Zwick entwickelte Software testXpert® II eine umfassende Analyse und statistische Datenverarbeitung.

Die QZ schaute sich in den Forschungs- und Entwicklungslabors der 3M Deutschland GmbH, Neuss, um, wo täglich in unzähligen Prüfsituationen eine Zerreissprobe im wahrsten Sinne des Wortes stattfindet.

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